Archiv der Kategorie: Forschung

Technologie-Trends 2022: Keine Energiewende ohne Digitalisierung

Wenn wir einen Ausblick auf die wichtigsten Technologie-Trends 2022 wagen, ist relativ klar: Die Energiewende wird dabei eine entscheidende Rolle spielen – dafür dürfte schon das Programm der Ampelkoalition sorgen. Für Energieerzeuger heißt das, auf dem bereits eingeschlagenen Weg zur Digitalisierung noch mal kräftig Gas zu geben.

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Deutschland forciert die Energiewende. Atomkraftwerke werden in Kürze abgeschaltet, der Ausstieg aus der Kohle soll nach dem Willen der kommenden Regierung möglichst schon bis 2030 Realität werden. Diesen Vorgaben der Politik müssen vor allem die Energieversorger Taten folgen lassen.

Als Ersatz für die bisherige klimaschädliche Energieerzeugung sind neben Biomasse-Kraftwerken vor allem Solar- und Windkraftwerke vorgesehen. Allerdings gibt es mit ihnen ein Problem: Die letzten beiden Energiearten sind sehr volatil und gefährden damit die Netzstabilität. Das stellt die Betreiber der Stromnetze vor große Herausforderungen.

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360 Grad KI: Künstliche Intelligenz und Wissen

Brauchen wir in einer Welt mit KI überhaupt noch „Wissen“? Welche Differenzierungen gilt es dabei vornehmen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die vorliegende Folge unserer Serie „360 Grad KI“. Wieder schlagen wir darin den Bogen von der heutigen KI-Realität in eine visionäre Zukunft. Unser Gesprächspartner ist wieder der KI-Experte und Philosoph Dr. Leon R. Tsvasman. Mit seiner Hilfe beleuchten wir die Bedeutung unterschiedlicher Arten von Wissen – heute und in der Zukunft.

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Spintronik: Die Technik für das Zeitalter nach dem Silizium

Auch wenn es immer wieder kleine Fortschritte gibt: Das Ende der stetigen Leistungssteigerung bei Siliziumchips ist absehbar. Doch mit dem Konzept „Spintronik“ steht der Ersatz schon vor der Tür. Schnell, stromsparend und wie geschaffen für Computer. Denn die Zukunftstechnik arbeitet nach dem Vorbild des menschlichen Gehirns.

Aufmacherbild: TU München

Seit vielen Jahren besteht der Fortschritt in der Welt der Micro- und Nanoelektronik vor allem in einem: in der Verkleinerung. Die Miniaturisierung  machte immer leistungsfähigere Chips bei immer  weniger Platzbedarf möglich.  Die Strukturen, mit denen die Schaltkreise realisiert werden, sind im Laufe der Zeit stark  geschrumpft und liegen derzeit bei 10 nm Größe.  Das Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie ISIT hat einen sogenannten Elektronen-Multistrahl-Maskenschreiber, entwickelt, der die Grenze sogar noch weiter auf 7 nm drücken kann. Und schon arbeiten Chiphersteller an Strukturbreiten bis hinab zu 3 nm.

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