Schlagwort-Archive: Autonomes Fahren

IAA Nutzfahrzeuge 2016: Autonom fahrende Lkw sind längst Realität

Der Truck rangiert wie von Geisterhand auf dem Verladehof, fährt zügig rückwärts und kommt millimetergenau an der Laderampe zum Stillstand. Live zu sehen auf der IAA Nutzfahrzeuge, die vom 22. bis 29. September in Hannover stattfindet. Und keine Simulation – das System ist voll einsatzfähig. Da auf öffentlichen Straßen noch die gesetzlichen Voraussetzungen fehlen, wird autonomes Fahren seine Premieren wohl auf Betriebsgeländen und anderen privaten Arealen feiern. Aber auch andere Neuheiten auf der Nutzfahrzeugmesse weisen klar in Richtung automatisiertes und autonomes Fahren.

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Live-Impressionen von der IAA Nutzfahrzeuge

Heute ist die Redaktion unterwegs: Es ist Pressetag bei der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover. Autonomes Fahren, Assistenzsysteme – uns interessiert natürlich vor allem das Digitale auf dem Messegelände. Und die hier präsentierten Neuheiten passen perfekt zu unserem aktuellen Themenspecial „Logistik 4.0″.
Unsere ersten Impressionen nach dem ersten halben Tag haben wir in einem rund 15-minütigen Live-Talk auf Facebook veröffentlicht, dessen Aufzeichnung Sie auch hier anschauen können:

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Forschung fürs autonome Fahren: Das Bild der Wirklichkeit im Rechner

Aufmacherbild: (C) Bosch und TomTom

Kameras, Laser, Ultraschall und Lidar erfassen Signale über Objekte, die sich rund ums Auto befinden – andere Fahrzeuge, aber Streckenausstattungen wie Randbegrenzungen, Verkehrsschilder und vieles mehr. Im Abgleich mit hochpräzisen Kartendaten baut sich die Software eines automatisiert fahrenden Autos aus diesen Signalen ein Bild der digitalisierten Wirklichkeit. Diese „Umgebungsmodelle“ sind dann die Basis für Fahrentscheidungen des Systems – und sie gelten als Königsdisziplin bei der Entwicklung automatisierter Fahrfunktionen.

Das „Bild“, das sich die Software von der Umgebung des Fahrzeugs macht, ist naheliegenderweise für die Bedürfnisse der Algorithmen ausgelegt. Nachträgliche Visualisierungen bereiten diese Datenmodelle dann wieder für die Wahrnehmung und das Verständnis des Menschen auf – sei es für die Testingenieure oder im tatsächlichen Einsatz dann für den Fahrer. Da die Qualität der Fahrentscheidungen von der Präzision und Praxistauglichkeit der Umgebungsmodelle abhängt, sind sie Gegenstand intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit.

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