Wie wir in der vorherigen Folge unserer Serie „Wohin geht es in Digitalien?“ gezeigt haben, ist der Einsatz von künstlicher Intelligenz einer der Schlüssel für die Digitalisierung der Medizin. Darauf aufbauend haben sich eine ganze Reihe von Forschungszweigen gebildet, deren Ziel es ist, die Versorgung von Patienten einfacher und sicherer zu machen. Ein Beispiel dafür ist die sogenannte „digitale Chirurgie“. Lesen Sie im Folgenden, was dahintersteckt.
Die Medizin steht vor einem Umbruch. Getrieben auch von der Corona-Pandemie schwappt eine Digitalisierungswelle durch die Krankenhäuser und die Hausarztpraxen. Betrachtet man die Entwicklung, dann wird schnell klar: Im Bereich Medizin ist der Top-Trend 2022 die Remote-Medizin. In die Diagnostik halten zudem Big Data und künstliche Intelligenz Einzug.
Man mag es kaum glauben: Laut einer Studie des Verbands der Digitalbranche Bitkom setzt noch immer jede fünfte Ärztin und jeder fünfte Arzt auf das Faxgerät als bevorzugten Kommunikationskanal zu Kolleginnen und Kollegen. E-Mail hingegen nutzen gerade mal fünf Prozent der befragten Ärzte, auch zur Kommunikation mit Patienten. Dabei hat gerade die immer noch andauernde Corona-Krise gezeigt, wie wichtig digitale Prozesse im Gesundheitswesen sind. Sie können helfen, Sicherheitsdefizite auszugleichen und den Informationsaustausch zu beschleunigen.
Unsterblichkeit zählt zu den ältesten Menschheitsträumen. Da ist es kein Wunder, dass dieses Thema auch immer mal wieder im Kontext von High-Tech-Lösungen auftaucht. Der Traum nach ewigem Leben unter Einbeziehung von KI ist daher gerade (wieder) ein großer Hype. Im Rahmen unserer Serie „360 Grad KI“ sprechen wir darüber mit dem KI-Kenner und Philosophen Dr. Leon R. Tsvasman: Was hält er von dem Traum, KI als Hilfsmittel zur Erlangung von Unsterblichkeit zu betrachten?