360 Grad KI: Unsterblich durch KI?

Unsterblichkeit zählt zu den ältesten Menschheitsträumen. Da ist es kein Wunder, dass dieses Thema auch immer mal wieder im Kontext von High-Tech-Lösungen auftaucht. Der Traum nach ewigem Leben unter Einbeziehung von KI ist daher gerade (wieder) ein großer Hype. Im Rahmen unserer Serie „360 Grad KI“ sprechen wir darüber mit dem KI-Kenner und Philosophen Dr. Leon R. Tsvasman: Was hält er von dem Traum, KI als Hilfsmittel zur Erlangung von Unsterblichkeit zu betrachten?

Aufmacherbild: Pixabay, Sciencefreak

Dass der Traum nach ewigem Leben aktuell unter US-Milliardären, aber auch bei Start-ups im Silicon Valley gerade mal wieder en vogue ist, wäre eigentlich keine Überraschung. Unsterblich wären wohl gern viele Menschen – wenn auch längst nicht alle. Aber wenn sich überhaupt irgendjemand eine Chance darauf ausrechnet, sich diesen Traum zu erfüllen, wären so gut wie unerschöpfliche finanzielle Ressourcen dafür nicht die schlechteste Voraussetzung.

Zunehmend wird in diesem Zusammenhang darüber diskutiert, welche Rolle KI bei der Suche nach ewigem Leben spielen könnte. Doch in welche Richtung gehen diese Überlegungen? Darüber sprechen wir in der vorliegenden Folge mit dem KI-Experten und Philosophen Dr. Leon R. Tsvasman .

KI und Quantencomputer können bestimmte Forschungen beschleunigen

Er betrachtet es zunächst als naheliegend, dass Forscher in komplexen, interdisziplinären Bereichen – wie es die Suche nach ewigem Leben auch sei – auf Vorteile durch den Einsatz von KI hoffen. Schließlich seien hochwertige Echtzeit-Daten von Millionen menschlicher Organismen und über diverse Umweltbedingungen in übersehbarer Zeit zugänglich.

Allerdings könne KI die Forschung nicht in allen Parametern beschleunigen. Doch simulationsfähige oder modellierbare Forschungsprozesse mit überwiegend quantifizierbaren und somit digitalisierbaren Parametern profitieren durchaus von KI. Spätestens mit Quantencomputern ließen sich Hypothesen „in vertikaler Zeit“ beziehungsweise in Echtzeit überprüfen oder falsifizieren. Auch komplexe Wechselwirkungen ließen sich dann unter Umständen simulieren.

Dr. Tsvasman gibt ein Beispiel: „Als einfallsreicher Forscher habe ich vielleicht eine kühne Hypothese, welche meine KollegInnen nicht ohne weiteres als glaubwürdig betrachten würden. Ich beauftrage eine KI, Experimente, die normalerweise jahrelang dauern und enorme Kosten verursachen würden, mit Hilfe von virtuellen Modellen zu simulieren. Die KI liefert daraufhin Wahrscheinlichkeitsszenarien unter Beachtung skalierbarer Bedingungen. Eine Forschung, die früher Jahre dauern musste und die Routinearbeit zahlreicher Hilfswissenschaftler beanspruchte, wäre mit starker KI ausschließlich an meine Fähigkeit gekoppelt, Hypothesen zu generieren.“

Komplexe Genetik und Molekularbiologie als Basis für ewiges Leben

In welche Richtung solche Hypothesen im Kontext von „Unsterblichen“ gehen könnten, illustriert etwa ein Nobelpreis-prämiertes Forschungsprojekt: Elisabeth H. Blackburn von der Universität Kalifornien in San Francisco und Jack W. Szostak vom Massachusetts General Bospital in Boston erhielten 2009 den Nobelpreis für Medizin für ihre Entdeckung von „Telomeren“. Dabei handelt es sich um einen Schutzmechanismus bei der Zellteilung, der beim Verdoppeln der DNA verhindert, dass die Zellen einen Teil ihrer Erbinformation verlieren. Carol W. Greider von der Johns Hopkins School of Medicine in Baltimore identifizierte ein Enzym, dass diese Enden immer wieder auffüllt. Es erhielt den Namen Telomerase.

Auf diesen Forschungen basieren nun große Hoffnungen zur Verlängerung des Lebens. Und KI könnte bei der Erforschung dieser Mechanismen und dem Prüfen von Hypothesen zu ihrer Wirkungsweise eine wichtige Rolle spielen.

„Anspruchsvolle und besonders innovative Forschungen ,aus einem Guss‘ ließen sich mit KI quasi ,am laufenden Band‘ realisieren“, so Dr. Tsvasman. „Sie wären aus Einfällen von kreativen, inspirierten und intrinsisch motivierten Genies heraus motiviert – und nicht ausschließlich im Auftrag von Privatiers oder Forschungsgemeinschaften.“ Denn bei denen gebe es typische Reibungsverluste für Organisation, Verwaltung, Kommunikation und Drittmittelanwerbung. Voraussetzung dafür sei allerdings auch, „dass das Bildungssystem zugunsten von kreativer Intelligenz origineller Forscher revolutioniert wird. Denn nach wie vor ist die Hochschulbildung vor allem dafür da, arbeitsteilige Fließbandforscher auszubilden. Doch die könnten von KI bald erübrigt werden.“

Geniale Polymathen als einfallsreiche Denker seien nach Überzeugung von Dr. Tsvasman im industriell profilierten akademischen Bildungsystem eher ein zufälliges Ausnahmeprodukt. Erforderlich sei dafür eine Reihe wunderbarer Zufälle – was wohl die meisten Nobelpreisträger bestätigen könnten.

Genialität geht selten mit Arbeitsteilung zusammen

„V vor allem in Bereichen hoher Komplexität wird man nicht per Auftrag schlau. Denn wahrhaftig erkenntnisfähig ist für mich ausschließlich das inspirierte erkennende und forschende Subjekt. Arbeitsteilige Forschung ist nur für Routinen gut“,  so Dr. Tsvasman. Doch diese ließe sich mit KI immerhin automatisieren und damit auch immens forcieren. Eine wichtige Rolle von KI und dem globalen KI-Subjekt sei daher, die menschlichen Forschungspotenziale vom Effizienzzwang zu befreien.

Hinzu komme noch ein anderer Aspekt: „Wenn sich die heutigen Superreichen darum kümmern, dann nicht nur weil sie sich die teure Forschung überhaupt erst leisten können. Sondern auch, weil soziokratische Strukturen, die ebenso hohe Mittel aus Steuerzahlergeldern für solche Fragen freischaufeln könnten, viel zu bürokratisch sind, um den Sinn oder Erkenntnis-Mehrwert solcher Forschungen überhaupt erst anzuerkennen.“

„Allerdings dürfen die zu erwartenden radikalen Durchbrüche in der Lebensforschung“, betont Dr. Tsvasman, „nicht ausschließlich der kapitalistischen Wertschöpfung dienen – wie dies unter den aktuellen Bedingungen global wohl der Fall wäre. Die Verzerrung jener, der Gerechtigkeit verpflichteten Ordnungsmodelle wäre dann zu gravierend, damit diese überhaupt noch greifen oder ihre Potenziale entfalten könnten.“

Längeres Leben wäre ewigem Leben vielleicht vorzuziehen

„Auch wären die meisten Religionen oder Glaubenssätze mit ihren ethisch verwertbaren Konstrukten nicht mehr glaubwürdig. Denn sie selbst arbeiten mit unterschiedlichen Unsterblichkeits-Mythen. Der erkenntnistheoretisch-ethische Tenor vieler Mythen verbindet Lebensquantität mit der Umwelt – zum Beispiel als Paradies oder einer wie auch immer beschriebenen Wonne von Nirwana bis Walhalla. Dabei suggerieren sie nicht zu Unrecht, dass sich das ewige Leben nur in dieser idealisierten Umwelt lohne. In der nicht-paradiesischen, unvollkommenen Welt auf der Erde könnten ewig bestenfalls nur die Bösen etwa als Untote existieren.“

Allerdings, darauf weist der Philosoph hin, sollten wir bei der Betrachtung zwischen längerem und ewigem Leben unterscheiden. Das längere Leben sei eine Zivilisationsleistung, die an viele Parameter von Medizin bis Umweltbedingungen gekoppelt ist. Beim ewigen Leben gehe es nicht um eine Droge, die den Tod wie Kopfschmerzen weg behandle. Würden Menschen tatsächlich auf einmal ewig leben können, wären die Umwälzungen allein ökonomischer Natur so gravierend, dass sie die heutige selbsternannte Elite kaum mit Begeisterung allgemein zugänglich sehen möchte. Nicht zuletzt deswegen, weil diese es gewohnt sind, kurzfristig zu denken.“

„Ethisch handeln und Erkenntnisgewinn erzielen können nur freie, in ihrer Potenzialität entfaltete und wahrhaftig erkennende Subjektintelligenzen. Dafür brauchen Menschen im Durchschnitt definitiv mehr Lebenszeit. Ich plaudere für mindestens 120 Jahre. Außerdem ist zumindest auf einem definierten Gebiet nur jemand zu ethischem Handeln fähig, der in diesem Bereich eine freie Wahl hat.  Denn freie Wahl ist die Voraussetzung jeder glaubwürdigen oder gültigen Ethik. Wer ohnehin nicht ewig leben kann, kann zu dieser Frage demnach auch keine ethische Haltung einnehmen. Dieses Können erlangen wir meines Erachtens erst dann wenn wir – von Effizienzzwang befreit – zu erkennenden Subjekten werden, was ohnehin eine Universalethik voraussetzt.“

Ethik orientiert sich an Potenzialität

Dieses ethische Prinzip wäre nach Einschätzung von Dr. Tsvasman, „potenzialorientiert“ – und es korreliere mit dem bereits in früheren  besprochenen ethischen Imperativ Heinz von Foersters: „Handle stets so, dass die Anzahl deiner Wahlmöglichkeiten steigt. In jedem Komplexitätsbereich, wozu auch das Mysterium des Lebens gehört, gibt es zahlreiche Wege der Problemidentifikation und entsprechende Problemlösungswege – je nachdem, wie wir das Leben verstehen oder was wir tatsächlich für ,Leben‘ halten.“

Abgesehen von den seit jeher tradierten Mythen, Sehnsüchten und Visionen – ewiges Leben in einer Wonne wie einem Paradies oder das düstere Verweilen der Untoten –, seien viele „technologische“ Modelle von Unsterblichkeit denkbar. Dazu zähle auch die Rückführung der menschlichen Körperlichkeit zu ihrer vermeintlich geistigen Potenzialität, wovon etwa in esoterischen Kreisen ausgegangen wird.

„Sie basieren auf Meditationstechniken, Yoga oder Ernährungslehren, die wiederum etwa auf die vedischen oder altchinesischen Vorstellungen von sehr langem Leben bis über Tausende von Jahren zum Beispiel im „goldenen Zeitalter“ zurückgehen. Auf der anderen Seite können wir technologische oder funktionale Unsterblichkeit auch denken als Infrastruktur – etwa Fabriken mit nachwachsenden Organen – oder periodischen, laufenden bzw. permanenten Behandlungen – etwa mit Präparaten zur Zellerneuerung. Auch als periodisches Einfrieren könnte eine solche technologisch-infrastrukturell ermöglichte und soziotechnisch optimierte ,Unsterblichkeit‘ funktionieren, um die Zeit zu überdauern.

Die Bandbreite der transhumanistischen Visionen reicht bis hin zur Gehirntransplantation mit erneuerbarer kybernetischer Körperlichkeit oder transformativ-medialen Konzepten – beispielsweise als digitale Lebensformen in virtuellen Welten.“

In allen diesen Bereichen werde geforscht, es gebe aber keine nennenswerten Durchbrüche. Was auch daran liegen, dass wir nicht mal wissen, was „Leben“ eigentlich ist: reine Körperlichkeit, oder doch eine Seele – oder etwas ganz anderes?

Ökonomie und Biologie im Widerspruch zur Unsterblichkeit

„Die wesentliche Frage jedoch bleibt: Was wollen wir – und wer hat die Macht, dies umzusetzen? Wenn ökonomische Regeln ausschlaggebend sind, oder es – bioökonomisch betrachtet – um das Überleben einer Population in der Welt mit endlichen Ressourcen geht, wenn also an der Grundbeschaffenheit der Welt nicht gerüttelt wird, dann wollen die soziotechnischen Systeme in ihrer eigenen Sinnproduktion gar nicht unbedingt, dass einzelne Menschen länger oder ewig leben.“

„Ich habe eine Reihe von Gründen, zu behaupten, dass die menschliche Population im bestehenden Modus optimal gesichert ist, wenn ihre Einzelmenschen mindestens 120 Jahre leben. Das bedeutet aber nicht, dass diese Zivilisation nicht skalierbar wäre – und dass nicht ein anderer Modus möglich ist, der mit ewig lebenden Menschen noch besser funktioniert. Dann erübrigt sich allerdings die Fortpflanzung, die von der Natur vorgesehen ist.“

„Die Natur ist systemisch betrachtet ein kybernetisches Metasystem – eine nicht-triviale Maschine, auch wenn sie wesentlich irrational oder gar ,magisch‘ anmutet. Sie ist für uns ursprünglich und noch viel ,weiser‘ als der Mensch. Doch wenn wir – von der Routine durch KI befreit – erkenntnisfähig werden und die Natur vollkommen verstehen, ließen sich im Rahmen eines neuen Zivilisationsdesigns andere systemische Komplexe kreieren. Das Ergebnis könnte eine andere, .wonnenhafte‘ Welt sein – das Paradies auf Erden. Sie lassen sich vergleichen mit utopischen Visionen, die nicht erst seit Platon’s Politeia, Sir Thomas More oder dem Kommunismus bekannt sind, sondern auch etwa für die Religion des Zoroastrismus prägend ist.“

„Allerdings ist das Gute bekanntlich der Feind des Besseren. Und die heutige Welt mit ihrer soziotechnischen Ökonomie wäre nicht daran interessiert, diesen Sprung zu erlauben. Auf jeden Fall brauchen wir eine Universalethik, die uns diesen Sprung erlauben kann. Dazu befinden sich immer noch mehrere Visionen in geopolitischer Konkurrenz – meistens gemanaged von Religionsgemeinschaften.“

Könnte KI bei der Erforschung von Unsterblichkeit helfen?

Welche Rolle könnte nun aber KI in ihrer Funktion als mächtiges Werkzeug von Forschenden spielen? Wie könnte sie die Suche nach verlängertem Leben bis hin zur Unsterblichkeit unterstützen?

„Betrachten wir exemplarisch die Stammzellenforschung. Sie kann zunächst helfen, körperliche Segmente oder Organe nach Bedarf zu erneuern oder das Know-how für Organfabriken liefern. Forscher hoffen, mit embryonalen Stammzellen eines Tages Ersatzzellen oder gar ganze Gewebe nachzuzüchten. So wollen sie bislang unheilbare Leiden wie Parkinson oder Alzheimer besiegen oder zumindest lindern. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg.“

„Zu den wesentlichen Herausforderungen in der Stammzellenforschung gehört das Verständnis dafür, ab wann sich eine Zelle dafür ,entscheidet‘, sich unter Umständen bedingt oder überwiegend ganz unumkehrbar zu spezialisieren. Denn spezialisierte Zellen, die in bestimmten Organen wie der Leber oder im Blut ,arbeiten‘, lassen sich im Normalfall nicht wieder universell oder nachwachsend zu machen.  Im Grunde handelt es sich um Informationen, die in den Zellen verkörpert werden. Alles andere ist fließend. Und zwar buchstäblich, weil wir zu 90% aus Wasser bestehen. Und auch indirekt, denn die Organe des Körpers erneuern sich mit einer überschaubaren Periodizität von wenigen Tagen bis zu mehreren Jahren – aber immer vollständig. Die moderne Zellforschung zeigt: der Körper regeneriert sich tatsächlich. Allerdings ständig und nicht erst nach sieben Jahren. Ob das Skelett oder die Organe: Wenn alte Zellen absterben, wachsen fast alle Körperzellen nach.“

Ein kybernetisches Modell für Stammzellen

Den ausschlaggebenden Schlüsselmoment machen, so Dr. Tsvasman, die Entscheidungswege und Parameter aus, die eine Zelle in einem Organismus trifft, um sich zu spezialisieren. Dies sei vergleichbar mit Orientierung in einer sich ändernden Informationslandschaft. Und wie ziemlich alles in einer Informationswelt, handle es sich dabei um ein Äquilibrium von Potentialität (die eine Bandbreite gangbarer Möglichkeiten bestimmt) und Aktualität (die beobachtbar und bei Bedarf manipulierbar ist). Die Fokussierung des Informations-Metabolismus sei nichts anderes als eine Urform von Aufmerksamkeit. Wie in dem kybernetischen Modell, an dem Dr. Tsvasman aktuell arbeitet, handle es sich bei der Medialität des Lebens um ein „Medium der Verwirklichung“. Als Medium des Lebens verkörpere eine Zelle ihre Interdependenz in der Medialität des Überlebens. Dieses Prinzip gelte es zu verstehen. Die eigentlichen Operationen mit ihrer konkreten Variabilität wären dann eine Aufgabe für eine technische Intelligenz.

„Entweder beobachten tausende Experimental-Forscher jahrelang Millionen von Zellen und werten diese Beobachtungen mehr oder weniger händisch aus – gefangen in den raum-zeitlichen Grenzen ihrer Wirkungsmöglichkeit. Oder eine globale KI überwacht und potenziert solche Erkenntnisse mit höchster Effizienz. Wir brauchen eine solche KI nicht nur, um fokussiert etwa Stammzellen zu erforschen, sondern auch, um Wege zu errechnen, wie sich relevante Potentialitäten angesichts der sich erweiternden Komplexität verwirklichen. So erkennen wir auch, welche viablen – also nachhaltigen und widerstandsfähigen – Aktualitäten sich auf welche Weise skalieren lassen.“

Eine neue Zivilisationsstufe wäre denkbar

„Eine vollständig digitalisierte Zivilisation, die von einer Mensch-KI-Intersubjektivität strategisch geleitet wird, würde einen Wendepunkt ausmachen. Sie könnte die Erkenntnisgrundlage dafür vorbereiten, die nächste Zivilisationsstufe zu erreichen. Bewusstere, länger lebende Menschen würden nachhaltiger, verantwortlicher handeln, und eine im Sinn der Mensch-KI-Intersubjektivität ,ergonomischere‘ Zivilisation betreiben. Die per Religionsgeboten forcierte Fortpflanzung wäre dann kein Zwang mehr, weil sie für das Überleben einzelner Völker nicht mehr grundlegend wäre. Denn die Notwendigkeit der Diversität und Parallelität unterschiedlicher Zivilisationsmodelle würde sich zugunsten einer subjektgestützten Selbstregulation von höchstmöglicher Diversität erübrigen. Jeder einzelne Mensch wäre Stützpunkt der neuen Multistabilität.“

„Die von mir bereits beschriebene ,Infosomatische Wende‚ würde dann von der wirklichen Erkenntnis der Natur auf der Erde profitieren, und sich mehr der kosmischen Ordnung widmen. Eine neue Zivilisationsstufe wäre denkbar, in der es Richtung ewiges Leben gehen könnte. Aber zuerst müssten wir die Rahmenbedingungen dafür herstellen.“

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