Archiv der Kategorie: Hintergrund

Spintronik: Die Technik für das Zeitalter nach dem Silizium

Auch wenn es immer wieder kleine Fortschritte gibt: Das Ende der stetigen Leistungssteigerung bei Siliziumchips ist absehbar. Doch mit dem Konzept „Spintronik“ steht der Ersatz schon vor der Tür. Schnell, stromsparend und wie geschaffen für Computer. Denn die Zukunftstechnik arbeitet nach dem Vorbild des menschlichen Gehirns.

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Seit vielen Jahren besteht der Fortschritt in der Welt der Micro- und Nanoelektronik vor allem in einem: in der Verkleinerung. Die Miniaturisierung  machte immer leistungsfähigere Chips bei immer  weniger Platzbedarf möglich.  Die Strukturen, mit denen die Schaltkreise realisiert werden, sind im Laufe der Zeit stark  geschrumpft und liegen derzeit bei 10 nm Größe.  Das Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie ISIT hat einen sogenannten Elektronen-Multistrahl-Maskenschreiber, entwickelt, der die Grenze sogar noch weiter auf 7 nm drücken kann. Und schon arbeiten Chiphersteller an Strukturbreiten bis hinab zu 3 nm.

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Recycling: Wohin mit alten E-Auto-Batterien und Solarmodulen?

Noch tröpfelt der Rückfluss von gebrauchten Elektroauto-Batterien und alten Solarmodulen nur. Doch schon bald könnte er zu einem reißenden Strom anschwellen. Höchste Zeit, sich Gedanken über ein effektives Recycling zu machen. Die betroffenen Branchen zeigen sich für ein solches Szenario aber noch relativ schlecht gerüstet. Und dass E-Auto-Hersteller wichtige Daten zur Akkuleistung und -alterung zum Geheimnis erklären, macht die Sache nicht einfacher.

Aufmacherbild: Shutterstock/asharkyu

In aller Munde, aber technisch und organisatorisch noch überraschend wenig geklärt,  ist die Wiederverwertung von Batterien für E-Autos. Dabei ist abzusehen, dass der stark boomende Markt der Elektrofahrzeuge in den nächsten zehn, zwanzig Jahren Millionen ausrangierter Akkus zurücklassen wird. Höchste Zeit also, effiziente Strukturen und Prozesse fürs Recycling zu entwickeln.

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Flutkatastrophe: Not-Mobilfunk aus mobilen Basisstationen

Nur wenige Tage nach den verheerenden Meldungen aus dem Ahrtal, der Eiffel und anderen betroffenen Regionen der Flutkatastrophe, meldeten Telekom, Vodafone und O2, dass sich ihre Noteinsatz-Mitarbeiter auf den Weg gemacht haben. Dabei hatten sie mobile Basisstationen. Ihr Ziel: Schnellstmöglich die Mobilfunknetze vor Ort wieder aufbauen, damit Rettungskräfte wie auch Betroffene wieder kommunizieren können.

Aufmacherbild: Deutsche Telekom

Die Wassermassen der schrecklichen Flutkatastrophe vom Juli 2021 haben nicht nur private und öffentliche Gebäude schwer beschädigt und zum Teil schlicht weggespült. Auch Strom- und Telekommunikationsleitungen, Trafohäuschen und Mobilfunk-Basisstationen wurden stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Konsequenz spürten Betroffene, aber auch die schnell angerückten Nothelfer sofort: Weder Festnetz noch Mobilfunk waren vor Ort verfügbar. Weder Telefon noch E-Mail oder Messaging funktionierten. Wer die Katastrophe wenigstens ohne Schäden an Leib und Leben überstanden hatte, konnte dies Verwandten und Freunden oft gar nicht mitteilen.

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