Archiv der Kategorie: Hintergrund

Warum Schwachstellen in Software kaum vermeidbar sind

Angriffe auf Computersysteme gehören mittlerweile zum Alltag – sie finden quasi rund um die Uhr statt. Die Aufmerksamkeit der Medien – und somit einer breiteren Öffentlichkeit – erregen sie nur noch, wenn sie entweder einen besonders brisanten Hintergrund haben oder ihre Auswirkungen eine überdurchschnittliche Tragweite erreichen. Ein Beispiel für ersteres sind die jüngsten Angriffe auf öffentliche und gewerbliche Rechnersysteme im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine. Ein Beispiel für das Zweite etwa die Ende 2021 bekannt gewordenen Angriffe auf eine große Anzahl von Systemen und Diensten, die auf einer Schwachstelle der Java-Bibliothek Log4j basierten.

Übrigens wird auch diese Lücke aktuell immer noch und nicht zuletzt im Zusammenhang mit Attacken auf Systeme ukrainischer Behörden ausgenutzt. Allerdings kann man sich schon fragen: Warum gibt es die viel zitierten Schwachstellen in Software eigentlich überhaupt – und das in so großer Zahl? Und warum ist es offenbar kaum möglich, sie zu vermeiden?

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Autor: Stefan Achleitner

Was im Deutschen als „Schwachstellen“ bezeichnet wird, heißt auf Englisch „vulnerabilities“, wörtlich: Verletzlichkeiten. Und dieser Begriff trifft den Sachverhalt eigentlich noch besser: Moderne Software ist verletzlich. In diesem Artikel möchten wir beleuchten, warum das so ist. Und warum Schwachstellen in Software so schwer zu verhindern sind.

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Wohin geht es in Digitalien? Folge 6: Bildungswesen – Universitäten und Erwachsenenbildung

Universitäten würde man noch am meisten zutrauen, für die Digitalisierung im Bildungswesen gerüstet zu sein. Das dem nicht unbedingt so ist, und dass auch manche Hochschulen einen immensen Aufholbedarf haben, zeigt die vorliegende Folge unserer Serie „Wohin geht es in Digitalien“. Sie beleuchtet den Stand der Digitalisierung speziell in der Hochschulwelt und in der Erwachsenenbildung.

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Man sollte eigentlich denken, dass die Universitäten relativ gut auf die von Corona forcierte Digitalisierung im Bildungswesen vorbereitet waren. Im Prinzip trifft das auch zu. So gehören Hochschulen zumindest in Sachen technischer Ausstattung zu den privilegierten Lehranstalten. Und ihre Klientel, die Studenten, sind in der Regel auch überdurchschnittlich fit in der Anwendung der Technik. Manchmal zu fit. Denn die eine  oder andere Online-Klausur ist in der Corona-Zeit exorbitant gut ausgefallen. Eben weil die Lernenden die Technik zu ihrem Vorteil zu nutzen wussten. An manchen Unis gibt es deshalb gleich nur noch Open-Book-Prüfungen, bei denen alle Hilfsmittel erlaubt sind. Über die Aussagekraft solcher Klausuren wird bereits heftig diskutiert, auch unter den Lernenden selbst. Die Generation Corona gerät so in einen Schummel-Generalverdacht.

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Wohin geht es in Digitalien? Folge 5: Bildungswesen – Weiterführende Schulen

Bereits vor der Pandemie hatte die Politik ansehnliche Summen für eine Digitalisierung der Schulen bereit gestellt. Corona sorgte dafür, dass alles noch ein bisschen schneller ging als erwartet. Für manche zu schnell. In der vorliegenden Folge unserer Serie „Wohin geht es in Digitalien“ nehmen wir den Stand der Dinge in Sachen Digitalisierung weiterführender Schulen unter die Lupe.

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2019 wurde in Deutschland der Digitalpakt Schule beschlossen. Sechs Milliarden Euro wollten damals Bund und Länder in die Digitalisierung der Schulen investieren – mittlerweile sind es sogar schon sieben Milliarden geworden. Das macht rechnerisch für jede der 32.228 Schulen in Deutschland rund 186.000 Euro. Auch in Österreich gibt es seit Juni 2020 einen 8-Punkte-Plan zur Digitalisierung im Bildungswesen. Er ist mit 250 Mio. Euro finanziert. Damit stehen einer  einzelnen österreichischen Schule mit rund 45.000 Euro aber noch deutlich weniger als einer deutschen Bildungseinrichtung zur Verfügung.

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