In unserer Serie „360 Grad KI“ spannen wir jeweils einen Bogen: Wir starten im Heute – welche KI-Anwendungen werden in verschiedenen Branchen beziehungsweise in verschiedenem Kontext bereits genutzt? Dann blicken wir aufs Morgen: Wohin entwickeln sich diese Anwendungen, woran wird heute geforscht, um es morgen einsetzen zu können? Und dann wagen wir einen Blick in die etwas entferntere Zukunft: Wie könnte das Zusammenspiel von Künstlicher Intelligenz und dem menschlichen Alltag übermorgen aussehen?
Unser bewährter Gesprächspartner zu diesen Fragen ist Dr. Leon R. Tsvasman – Philosoph, Hochschuldozent, Kommunikations- und Medienwissenschaftler. Er zeigt uns Perspektiven auf, wie sich KI über ihren heute überwiegend prozessorientierten Einsatz hinaus entwickeln könnte – und welche Implikationen diese Entwicklung hätte.
Wenn wir einen Ausblick auf die wichtigsten Technologie-Trends 2022 wagen, ist relativ klar: Die Energiewende wird dabei eine entscheidende Rolle spielen – dafür dürfte schon das Programm der Ampelkoalition sorgen. Für Energieerzeuger heißt das, auf dem bereits eingeschlagenen Weg zur Digitalisierung noch mal kräftig Gas zu geben.
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Deutschland forciert die Energiewende. Atomkraftwerke werden in Kürze abgeschaltet, der Ausstieg aus der Kohle soll nach dem Willen der kommenden Regierung möglichst schon bis 2030 Realität werden. Diesen Vorgaben der Politik müssen vor allem die Energieversorger Taten folgen lassen.
Als Ersatz für die bisherige klimaschädliche Energieerzeugung sind neben Biomasse-Kraftwerken vor allem Solar- und Windkraftwerke vorgesehen. Allerdings gibt es mit ihnen ein Problem: Die letzten beiden Energiearten sind sehr volatil und gefährden damit die Netzstabilität. Das stellt die Betreiber der Stromnetze vor große Herausforderungen.
Insbesondere im Gastgewerbe hat die Corona-Pandemie ihre Spuren hinterlassen. Deshalb hatte der viel zitierte „Digitalisierungs-Beschleuniger“ Corona auch zur Folge, dass viele Hotels und Gastronomiebetriebe sich notgedungen neue Geschäftsmodelle überlegt haben. Orientierung haben vor allem die etablierten Online-Dienste gegeben. In unserer Serie „Wohin geht es in Digitalien“ untersuchen wir am Beispiel verschiedener Branchen, wie sich unsere Art zu leben und zu arbeiten durch diese Umbrüche verändert. In der vorliegenden Folge wollen wir einen weiteren Blick auf das Gastgewerbe werfen – und dabei besonders darauf, welche neuen Konzepte in dieser Branche entstanden sind.
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Not macht erfinderisch. Das gilt auch und vor allem für das von Corona sehr hart getroffene Gastgewerbe. Bereits in der vorherigen Folge haben wir einen Blick auf entsprechende Trends in der Hotellerie geworfen. Doch es gibt noch mehr Ideen. So haben einige Hotels wie etwa die Scandic-Kette kurzerhand ihr Geschäftsmodell geändert und in ihren Häusern Coworking-Spaces eingerichtet. Mit High-Speed-Internet, kostenlosem Kaffee und Wasser, abgeschotteten Arbeitsbereichen, und vielen anderen Dienstleitungen mehr. Die Arbeitsplätze kann man hier ganz flexibel für einen Monat oder auch nur für einen Tag mieten.