Die Akkukapazität und somit die Laufzeit ist die Achillesferse von Smartphones und vielen anderen Mobilgeräten. Das Dilemma für die Hersteller ist bekannt: Auf der einen Seite sollen die Geräte immer dünner und leichter werden, auf der anderen Seite reicht die Leistung der eingebauten Akkuzellen bei intensiverer Nutzung selten über einen Tag.
Kein Wunder, dass alle Hersteller daran forschen, leistungsfähigere Akkus zu entwickeln – zumal Stromspeicher mit hoher Ladekapazität auch in vielen anderen Anwendungen wie etwa der Elektromobilität dringend benötigt werden. Samsung hat nun bekanntgegeben, dass es dem koreanischen Hersteller im Rahmen eines Forschungsprojekts gelungen ist, die bekannten Lithium-Ionen-Akkus so weiterzuentwickeln, dass sich ihre Leistungsfähigkeit fast verdoppelt.
Wearable Devices können mehr als nur die Pulsfrequenz messen oder per Vibration auf eingehende Anrufe oder Nachrichten hinweisen. Sie dienen gerade in der Arbeitswelt zunehmend als intelligente Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Im Fokus stehen dabei sowohl die Steigerung von Effizienz und Produktivität als auch das Ziel, Belastungen für Körper und Gesundheit zu vermeiden. Erste Projekte und Anwendungen zeigen: Die kleinen Helferlein haben das Potenzial, unseren Arbeitsalltag umkrempeln.
Nicht selten kehren Wearables gewohnte Arbeitsprinzipien um. So schauen wir heute im Fall von „Unwissenheit“ auf unserem Smartphone oder Tablet nach – oder müssen einen stationären PC oder gar die gute alte Papierakte bemühen. Doch die tragbaren Helferlein machen ihren Träger zum „Daten-Träger“. Das könnte den Arbeitsalltag revolutionieren.
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Wenn es um Konzepte für das Internet von morgen geht, fällt häufig das Schlagwort „taktiles Internet“. Gemeint ist damit die Forderung, dass Internet-Anwendungen künftig annähernd in Echtzeit reagieren sollen. Die Reaktion von Cloud- oder Web-Anwendungen soll ähnlich schnell erfolgen wie zum Beispiel die menschlichen Nervenbahnen auf einen Sinneseindruck reagieren. Dass dies eine entscheidende Anforderung an künftige Mobil- und Festnetze ist, zeigt etwa das Beispiel von Operationen per Telemedizin. Hier leuchtet sofort ein, dass die Ausführung von Steuerbefehlen und die Rückmeldung an einen Arzt, der einen chirurgischen Eingriff an einem vielleicht hundert Kilometer entfernten Standort durchführt, nur wenige Millisekunden dauern darf.
Doch was müssen künftige Kommunikationsnetze leisten, um diese Anforderung zu erfüllen? Und wie lässt sich das technisch realisieren?