1983 begann ich gemeinsam mit meinem damaligen Schulfreund Christian Spanik, unsere ersten Fachbücher und -artikel über Heimcomputer & Co. zu schreiben. Wer hätte damals gedacht, wie sehr diese Technik unser aller Leben umwälzen würde, und dass wir 25 Jahre später alle einen Hochleistungcomputer in unserer Tasche tragen würden? Seither begleite ich diese Entwicklung als Fachjournalist und bin nach wie vor fasziniert von der digitalen Revolution und ihren Auswirkungen.
Ob Deutsche Bahn, Nutzfahrzeughersteller, Logistikunternehmen oder pfiffige Startups: Viele Instanzen forschen daran, wie sich die sogenannte Logistikkette intelligenter machen lässt. Vernetzte Systeme sollen dazu beitragen, das „Supply Chain Management“ zu optimieren. Die Ziele sind ambitioniert: Schnellere Lieferungen zu günstigeren Preisen mit weniger Umweltbelastung. Möglich machen sollen dies Digitalisierung, Automatisierung und moderne Verkehrskonzepte wie multimodales Routing.
Geknackte Fernbedienungs-Apps, Fernzugriff auf Bordsysteme, unsichere Funkschlüssel – die Meldungen über Probleme mit der IT-Sicherheit vernetzter Fahrzeuge häufen sich. Und dabei handelt es sich nicht um einen Medienhype. Je mehr Vernetzung, je mehr IT in die Autos Einzug hält, umso anfälliger werden sie für Hacks und Datendiebstahl.
Aufmacherbild: (C) TU Dresden, Lehrstuhl Agrarsystemtechnik
Er hat vier elektrische Einzelradantriebe, jedes Rad verfügt über eine Einzelradlenkung. Er fährt in Zukunft autonom und kommt dabei mit bis zu 15 Grad Hangneigung klar. Nein, die Rede ist nicht von einem SUV mit Elektroantrieb – sondern von einem hochspezialisierten Roboter. Das von Forschern der TU Dresden, Hochschule Geisenheim und Hochschule Osnabrück entwickelte System soll vor allem im Wein- und Obstbau helfen.