Wohin geht es in Digitalien? Folge 14: Stolpersteine für die Digitalisierung auf dem Bauernhof

Es besteht Einigkeit: Auch auf den Bauernhöfen muss die Digitalisierung voranschreiten, schon allein aus Gründen der Effzizienz. Trotzdem geht diese Entwicklung nur zäh voran. In der vorliegenden Folge unserer Serie „Wohin geht es in Digitalien?“ machen wir uns auf die Suche nach  den Gründen hierfür.  Was sind die größten Stolpersteine und Hindernisse auf dem Weg zur Digitalisierung in der Landwirtschaft?

Deutschland und Österreich sind, auch was die Landwirtschaft angeht, nicht ganz vergleichbar. Während Österreich eher kleinbäuerlich organsiert ist, gibt es vor allem in Ostdeutschland riesige Höfe, die schon fast industriell arbeiten und dabei massiv auf die Digitalisierung setzen.

Und doch scheint man auch in Österreich der Digitalisierung offen gegenüberzustehen. Das zumindest ergab eine Umfrage des Marktforschungsunternehmen KeyQUEST im Auftrag des Ländlichen Fortbildungsinstitutes (LFI), für die im Jahr 2021 rund 1000 Telefoninterviews geführt wurden. Laut KeyQUEST-Geschäftsführer Johannes Mayr sehen 43 Prozent der Befragten die zunehmende Automatisierung und Digitalisierung in der Landwirtschaft als sehr positiv oder eher positiv. 46 Prozent stehen dem Thema neutral gegenüber, und nur 11 Prozent betrachten diesen Veränderungsprozesse mit Skepsis oder Ablehnung. Dabei gilt wie auch in Deutschland: je größer der Hof, desto positiver die Einstellung gegenüber dem Digitalen.

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Ausblick: Erste Ideen für 6G

Derzeit intensiviert die Mobilfunkbranche ihre Diskussionen über die Konzepte für die nächste Mobilfunkgeneration. Auch wenn „6G“ noch bis 2030 auf sich warten lassen wird, haben die Arbeiten daran längst begonnen. Etwa auf dem „5G++ Summit“, der Mitte Mai 2022 in Dresden stattfand. Die Intelligente Welt war mit vor Ort.

Aufmacherbild: (C) 5G++ Summit 2022 / TU Dresden

Nein, um einen Tippfehler in der Überschrift dieses Beitrags handelt es sich nicht. Zwar sind die Mobilfunkanbieter noch mitten dabei, ihre Netze auf den 5G-Standard auszubauen – und werden dafür auch noch einige weitere Jahre benötigen. Dennoch beginnen in der Telekommunikationsbranche bereits die ersten Arbeiten am nachfolgenden Mobilfunkstandard, 6G.

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Wohin geht es in Digitalien? Folge 13: Big Brother im Kuhstall

Auch im Stall zieht die Digitaltechnik ein. Ein digitaler Kuhstall ermöglicht eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung der Nutztiere.  Aber wie so vieles hat auch dies seine Vor- und Nachteile. In dieser Folge unserer Serie „Wohin geht es in Digitalien?“ soll es deshalb um die praktische Machbarkeit, aber auch um die Grenzen der skizzierten Entwicklung gehen.

Aufmacherbild: (C) Cottonbro/Pexels

Die Bauernhof-Romantik ist tot. Längst haben auf den Höfen KI-gestützte Systeme das Regiment übernommen, und die Traktoren werden per GPS gesteuert. Im digitalen Kuhstall werden Elsa und Lisl nicht mehr von der Bäuerin umhegt. Diese Aufgabe haben Computer und Sensorsysteme übernommen, die eine Art Rundum-Überwachung für die Tiere im Stall vornehmen. Schrittzähler erkennen das Verhalten jeder Milchkuh. Sensoren im Pansen registrieren das Wiederkäu-Verhalten. Mikrofone im Stall lauschen auf Hustengeräusche. Und selbstverständlich wird auch die Milch der Kühe überwacht. Darin messen Sensoren Inhaltsstoffe wie Fett, Eiweiß und Laktose. So können sie bei Stoffwechselstörungen oder Euterentzündungen frühzeitig Alarm schlagen.

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Visionäre, Forscher, Abenteurer – wenn digitale Wissenschaft auf Journalismus trifft