Smart Farming oder Precision Farming heißt das Schlagwort, das in der Landwirtschaft derzeit große Wellen schlägt. Dahinter verbirgt sich nicht weniger als Big Data für den Bauer: die Analyse von Ertragsdaten, Wetterdaten oder Satellitenbildern von ESA und NASA. Wer nun aber denkt, solche Verfahren lohnen sich nur für Großbetriebe, der irrt sich.
Aufmacherbild: Wikimedia, gemeinfrei (U.S. Air Force photo/Staff Sgt. Marc I. Lane)
Die offensichtlichste Panne, die das bisherige Verfahren verursacht hat, hat einen Namen: Walid Salihi. Oder sogar mehrere Namen – wie etwa Anul Nou oder Tarek Belgacem. Mit mindestens sieben Identitäten war der vermutlich 20-jährige Syrer durch Europa gereist, bevor er Anfang Januar in Paris mit einem Beil auf Polizisten losstürmte und daraufhin erschossen wurde.
Der Fall machte die Unzulänglichkeiten bei der Identifizierung und Registrierung von Flüchtlingen überdeutlich. Doch zu diesem Zeitpunkt arbeitete die Bundesregierung bereits an einem Konzept und dem zugehörigen Gesetz, um das Problem zu lösen. IT soll helfen, jeden nach Deutschland eingereisten Flüchtling eindeutig zu identifizieren. Mitte Februar startet die bundesweite Einführung des neuen Systems.
Wenn die Heizung mit dem Kühlschrank spricht und Hausautomatisierung älteren Menschen im Alltag hilft; wenn der Landwirt ressourcenschonend die beste Ernte einfahren kann und Radrennfahrer vollautomatisch optimal trainiert werden – dann stecken hinter diesen Leistungen zu einem großen Teil auch Forscher der Technischen Universität Kaiserslautern. „Ambient Intelligence“ heißt einer ihrer Forschungsschwerpunkte – übersetzt etwa: „intelligente Umgebungen“. Zentren der IT-Forschung: TU Kaiserslautern entwickelt „intelligente Umgebungen“ weiterlesen →
Visionäre, Forscher, Abenteurer – wenn digitale Wissenschaft auf Journalismus trifft