Zum Weltfrauentag 2021: Starke Frauen in Führungsposition

Starke Frauen, starke Meinungen

Starke Frauen, starke Meinungen – dieses Motto gilt für unsere Interviewpartnerinnen der letzten Monate auf jeden Fall. Anlässlich des Weltfrauentags 2021 präsentieren wir eine „Best of“-Auswahl aus Gesprächen mit Frauen in Führungspositionen der Technologie-Branche. Und freuen uns schon darauf, beim nächsten Mal eine noch breitere Sammlung von Beispielen einflussreicher Frauen aus der Hightech-Welt vorstellen zu können.

Zum Weltfrauentag 2021 haben wir mal nachgeschaut, welche Interviews mit starken Frauen wir in den vergangenen Monaten auf Intelligente-Welt.de veröffentlicht haben. Das Ergebnis ist erfreulich – wir sind auf eine doch stattliche Anzahl von Beispielen gekommen, mit der wir im Folgenden ein „Best of“ vorstellen können. Dennoch gilt natürlich: Es könnten noch viel mehr sein. Weshalb wir uns schon heute darauf freuen, wenn wir zu einem künftigen Weltfrauentag eine noch umfangreiche Auswahl präsentieren können.

Claudia Nemat, Vorstand Innovation & Technik bei der Deutschen Telekom: „Algorithmen und Daten dürften nie in der Hand einiger weniger sein.“

Claudia Nemat, Vorstand Innovation & Technik Deutsche Telekom – und damit Beispiel für Frauen in Führungspositionen
Claudia Nemat, Vorstand Innovation & Technik Deutsche Telekom auf dem Digital-Gipfel 2019

Seit 2011 ist Claudia Nemat Mitglied des Vorstandes der Deutschen Telekom. Bis Ende 2016 leitete sie das Europa-Geschäft.

Seit Januar 2017 verantwortet sie im Telekom-Vorstand das Ressort Technologie und Innovation,

Wir sprachen mit ihr am Rande des Digital-Gipfels 2018 über ethische Fragen bei der Nutzung von KI. Sie vertritt dazu eine klare Meinung: „Grundsätzlich ist aus meiner Sicht wichtig, dass Algorithmen und Daten nie in der Hand einiger weniger sind – also weder von machtvollen Technologiekonzernen noch Regierungen. Sondern dass wir ein Verständnis davon haben, dass die Daten uns als Menschen gehören. “ Am Ende sei nicht entscheidend, worüber wir debattieren und diskutieren. Am Ende sei entscheidend, was Unternehmer, Politiker, Menschen tatsächlich tun.

Leonore Gewessler, österreichische Bundesministerin für Umwelt und Technologie: „Innovation führt uns aus den Krisen.“

Leonore Gewessler, Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie der Republik Österreich. Und eine Frau in Führungsposition, die wir zum Weltfrauentag gerne noch einmal zu Wort kommen lassen wollen.
Leonore Gewessler, Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie der Republik Österreich

Geht die Energiewende  in der Corona-Krise Krise unter? Was kann man mitnehmen aus der Krise für die Zukunft? Die österreichische Bundesministerin für Umwelt und Technologie Leonore Gewessler gab uns im Videointerview Antworten. 

„Krisenzeiten sind immer auch Zeiten von Zäsuren und politischen Weichenstellungen“, sagt die Bundesministerin. Man müsse die Erfahrungen aus der Corona-Krise auch dazu nutzen, künftige große Krisen in Angriff zu nehmen. „Wir müssen uns auch darauf fokussieren, dass die Krise nicht zum Dauerzustand wird – wenn nämlich die Klimakrise komplett in unserem Land angekommen ist.“ Die Lösung sei in beiden Fällen – Corona-Krise und Klimakrise – Innovation. Klimaschutz trage einerseits dazu bei, lokale Wirtschaftskreisläufe anzukurbeln und zum Beispiel neue Arbeitsplätze zu schaffen. Zum anderen sichern solche Aktivitäten, dass unser Planet weiterhin lebenswert bleibe.

Theresia Vogel, Chefin des österreichischen Klima- und Energiefonds: „Vorzeigeregionen helfen, erneuerbare Energien auf den Boden zu bringen.“

Theresia Vogel, Geschäftsführerin des österreichischen Klima- und Energiefonds
Theresia Vogel, Geschäftsführerin des österreichischen Klima- und Energiefonds

Beispiele für solche Innovationen werden auf der Mission Innovation Austria Week (kurz: MIAW) diskutiert, die 2021 als Online-Veranstaltung durchgeführt wird. Doch auch im Vorfeld waren und sind die Initiatoren von Vorzeige-Projekten aktiv.

Im Video-Gespräch mit der Intelligenten Welt bewertete Theresia Vogel, Chefin des österreichischen Klima- und Energiefonds die Bedeutung der sogenannten  Vorzeigeregionen: „Es handelt sich um großvolumige Projekte, bei denen es nicht nur um Forschung und Entwicklung geht, sondern auch darum, die Treibhausgas-Wirkung oder das Konzept ,Energie erneuerbar‘ auf den Boden zu bringen.“ Zudem habe man im Rahmen dieser Projekte mit Menschen zu tun, die an diese Zukunft glauben und sie auch leben. Und auch darunter finden sich starke Frauen.

Raphaela Reinfeld, Vorständin des Wiener Green Energy Lab: „Unser Zielt ist, die besten Ideen zur Energiewende zusammenzubringen“

Raphaela Reinfeld, Obfrau und Sprecherin der Vorzeigeregion Green Energy Lab
Obfrau und Sprecherin der Vorzeigeregion Green Energy Lab: Raphaela Reinfeld

Dies gelte unter anderem für das Green Energy Lab, ein Gemeinschafts-Projekt von Wien Energie, EVN, Energie Steiermark und Energie Burgenland. Es will neue Ideen für eine nachhaltige Energiezukunft bereits heute zum Leben erwecken. Die Führungsposition als Vorständin hat Raphaele Reinfeld inne. Mit ihr sprach Christian Spanik im Videointerview.

„Unser großes Ziel ist, die besten Ideen zusammenzubringen“, beschreibt Raphaela Reinfeld die Strategie. „Auf der einen Seite Forscher und auf der anderen Seite Teilnehmer, die die Ideen und Konzepte auch realisieren und testen können.“ Teilnehmer könnten etwa Gemeinden und Institutionen, große Industriebetriebe, aber auch Start-Ups oder KMUs sein. Interessierte können sich auf der Homepage des Green Energy Labs anmelden und dann die „Innovator Journey“ mitmachen.

Soweit unser kleines „Best of“ zum diesjährigen Weltfrauentag – aus Interview-Auszügen mit starken Frauen, die in Politik und Technologie eine klare Führungsposition innehaben.

 

 

 

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