Archiv der Kategorie: Hintergrund

Flüchtlingsausweis digital: IT soll bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise helfen

Aufmacherbild: Wikimedia, gemeinfrei (U.S. Air Force photo/Staff Sgt. Marc I. Lane)

Die offensichtlichste Panne, die das bisherige Verfahren verursacht hat, hat einen Namen: Walid Salihi. Oder sogar mehrere Namen – wie etwa Anul Nou oder Tarek Belgacem. Mit mindestens sieben Identitäten war der vermutlich 20-jährige Syrer durch Europa gereist, bevor er Anfang Januar in Paris mit einem Beil auf Polizisten losstürmte und daraufhin erschossen wurde.

Der Fall machte die Unzulänglichkeiten bei der Identifizierung und Registrierung von Flüchtlingen überdeutlich. Doch zu diesem Zeitpunkt arbeitete die Bundesregierung bereits an einem Konzept und dem zugehörigen Gesetz, um das Problem zu lösen. IT soll helfen, jeden nach Deutschland eingereisten Flüchtling eindeutig zu identifizieren. Mitte Februar startet die bundesweite Einführung des neuen Systems.

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Wearables und Verkehr: Wenn die Uhr zum Ticket wird

Aufmacherbild: (C) HaCon

Nach der ersten Euphorie scheint beim Thema Wearables ein wenig Ernüchterung eingekehrt zu sein. Wer zum Beispiel nach wie vor keine Smartwatch trägt, erklärt seine Abstinenz häufig damit, dass er keine nützlichen Anwendungen dafür sehe. Denn offensichtliche Wearable-Einsatzgebiete wie Sport-Tracking beziehungsweise Vitaldaten-Erfassung spielen nicht für jeden eine große Rolle. Doch dies könnte sich ändern, wenn neue, innovative Smartwatch-Anwendungen hinzu kommen. Gerade der Bereich Verkehr bietet da viele Möglichkeiten.

Einen Ausblick auf solche Anwendungen, garniert mit vielen Ideen für nützliche Details, gab Michael Frankenberg im Gespräch mit der Intelligenten Welt. Er ist Geschäftsführer der Ingenieurgesellschaft HaCon aus Hannover, die sich auf die Kernthemen Verkehr, Transport und Logistik spezialisiert hat.

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Automatisiertes Fahren: Die nächsten Schritte – und offene Fragen

Aufmacherbild: (C) BMW

In ihrer Einschätzung sind sich Entwickler, Hersteller und Gesetzgeber einig: Das automatisierte Fahren kommt in vielen Zwischenschritten. Stand der Technik heute sind Autobahn-Assistenten, die im Stau oder zähflüssigen Verkehr bis etwa 40 km/h autonom bis zum Stillstand bremsen, wieder anfahren und dabei die Spur halten können. Was sind die nächsten Schritte? Und vor allem: Wie ist der aktuelle Stand der Überlegungen zur wichtigen Frage nach der Haftung? André Seeck, Leiter Fahrzeugtechnik bei der Bundesanstalt für Straßenwesen, gibt im Gespräch mit der Intelligenten Welt einen Überblick – und überrascht dabei vor allem mit seiner Einschätzung zur Rechtslage.

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