Blickfeld Sensor – damit autonom fahrende Autos ihre Umgebung „sehen“ und „verstehen“

Automatisiert fahrende Autos müssen ihre Umwelt sehr genau und zuverlässig erfassen. Hier kommt die Vision der Blickfeld GmbH ins Spiel. Das Unternehmen entwickelt sogenannte LiDAR-Systeme (Light Detection And Ranging) – die laserbasierten 3D-Sensoren, die dem Fahrzeug hochauflösende, dreidimensionale Umgebungsdaten liefern.

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Tiefen-Informationen liefern Umgebungsmodell

Ein geometrisches Umgebungsmodell wird erzeugt.

Autonom fahrende Autos müssen ihre Umgebung wahrnehmen und auch verstehen können – nur so können sie sich auch sicher darin bewegen. Möglich machen das 3D-Sensoren. Ein wichtiges Stichwort heißt hier: LiDAR – Light Detection And Ranging. Der von Blickfeld GmbH entwickelte Sensor liefert hochauflösende, dreidimensionale Umgebungsdaten, die die Elektronik im Fahrzeug verarbeiten und interpretieren kann. Der große Unterschied zu einer Farbkamera liegt in der Codierung  der Information. Sie liefert keine Farbinformationen pro Pixel, sondern Tiefen-Informationen. So entsteht als Ergebnis ein  geometrisches Umgebungsmodell.

Beeindruckendes Detail: die Strahlablenkungseinheit – ein Spiegel – wird dabei von einer speziellen Software angesteuert. Pro Sekunde werden etwa eine Million Datenpunkte produziert. Die eingesetzte Technologie ähnelt der, die auch in der Robotik eingesetzt wird. Auch dort geht es ja darum, das Umfeld zu erfassen und zu verstehen.

Kostengünstig und robust

Basierend auf handelsübliche Komponenten kombiniert mit einer Silizium-Struktur, die den Laserstrahl über die Szene bewegt, soll der Sensor von Blickfeld deutlich kostengünstiger und platzsparender sein. Außerdem: der Spiegel lenkt den Laser kontrolliert ab, es gibt keine mechanischen Teile, keine Lager, Achsen, Motoren – nichts was kaputt gehen kann. Das macht das System noch dazu sehr robust.

„Wir kombinieren hier klassische Ansätze mit Halbleiter-Technologie, die uns eine Skalierbarkeit ermöglichen. Wir können sehr günstig produzieren und die Sensoren selbst sind mechanisch robuster“, erklärt uns Dr. Florian Petit, Mitgründer der Blickfeld GmbH.

Sicherheit steht im Mittelpunkt

Blickfeld-Mitgründer Dr. Florian Petit auf der Bühne beim Car-IT Kongress 2017

Nur noch Passagier in einem autonom fahrenden Auto zu sein, sich selbst ganz und gar dem Fahrzeug in die Hände zu geben und sich von GPS-Signalen, Computern und Sensoren kutschieren zu lassen – das betrachten laut einer TÜV-Umfrage noch viele mit einer gewissen Skepsis. Probleme vermuten die Befragten vor allem bei den Themen Sicherheit und Recht. Dabei sollen gerade autonome System für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen.

Für Blickfeld-Mitgründer Dr. Florian Petit, ist die Gewährleistung der Sicherheit ein ausschlaggebender Faktor seines 3D-Sensors:

„Für uns ist sehr wichtig: autonomes Fahren soll Sicherheit bringen, soll dafür sorgen das weniger Unfälle passieren. In diesem Zusammenhang muss auch die Sensortechnik sehr sicher sein und somit die Sicherheit gewährleisten.“

Dr. Florian Petit, Mitgründer Blickfeld GmbH

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