In-Tech und die TU Braunschweig ermitteln den Energieverbrauch von Produktionsanlagen.

In-Tech Engineering – Energietransparenz in der Produktion

Energie ist kostbar – viele Unternehmen möchten ihre Energiekosten reduzieren und Produktionsprozesse dahingehend optimieren. Dafür hat die Firma In-Tech gemeinsam mit der TU Braunschweig  eine Lösung entwickelt, die den Energieverbrauch von Maschinen und Produktionsanlagen erfasst und die Einsparpotenziale aufdeckt.

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Nicht nur private Haushalte achten vermehrt darauf, Ressourcen und Geld zu sparen. Auch viele Unternehmen möchten ihre Energiekosten reduzieren und zu diesem Zweck Produktionsprozesse optimieren.  Die gemeinsam mit der Technischen Universität Braunschweig entwickelte Lösung der Firma In-Tech  erfasst den Energieverbrauch von Maschinen und Produktionsanlagen und deckt Einsparpotenziale auf.

Jan Füllemann, Vertrieb Mobile, App und Industrie bei In-Tech Engineering
Jan Füllemann, Vertrieb Mobile, App und Industrie bei In-Tech Engineering

Jan Füllemann, Vertrieb Mobile, App und Industrie bei In-Tech Engineering, erklärt das Prinzip: „Mit der TU Braunschweig haben wir eine Modellfabrik aufgebaut. In dieser Modellfabrik wird ein Werkstück durch vier Positionen geleitet. Und wir können für jede Position genau erkennen, wie viel Energie und wie viel Druckluft aufgewendet wird, um dieses Werkstück entweder weiterzuleiten oder zu verändern.“

Unsichtbare Energieflüsse sichtbar und kontrollierbar machen

Das Ziel ist mehr Energietransparenz in der Produktion. Das System möchte „unsichtbare“ Energieflüsse sichtbar, bewertbar und kontrollierbar machen. In-Tech hat dazu eine App entwickelt, mit deren Hilfe man sämtliche Daten und Energieströme analysieren und auswerten kann.

Dazu noch einmal In-Tech-Vertriebsexperte Jan Füllmann: „Die Sensoren sprechen ja alle eine bestimmte Sprache, wir können sie also über eine Software ansteuern, und wir können die Sensoren dazu bringen, uns die Daten, die sie aufnehmen, mitzuteilen. Diese Daten werden anschließend in einem Backend gespeichert. Und wenn wir die Daten einmal haben, können wir damit arbeiten, um sie auszuwerten. Wenn wir Daten auswerten, heißt das, wir bekommen sie in einer Form, die wir dann anschließend zum Beispiel auf mobilen Geräten darstellen können.“

Sobald also ein Anwender die App auf einem Smartphone oder Tablet startet, wird per WLAN eine Verbindung zum Server der Fabrik hergestellt, und die relevanten Daten der Maschinen werden in Sekunden auf das Tablet übertragen.

Das System bezieht das gesamte Produktionsumfeld mit ein

Die App von In-Tech visualisiert Energieverbräuche und zeigt Einsparpotenziale auf.
Die App von In-Tech visualisiert Energieverbräuche und zeigt Einsparpotenziale auf.

Auch Energie- und Hilfsstoff-Flüsse können hohe Kosten verursachen – deshalb bezieht das System das gesamte Produktionsumfeld mit ein: „Wir können aber auch erkennen, wo zum Beispiel eine Leckage ist, wenn der Druckluftwert plötzlich stark ansteigt“, erläutert Jan Füllemann. „Insgesamt können Daten generell zusammengeführt werden, um daraus Kennzahlen zu generieren. Diese Kennzahlen können visuell umgesetzt werden. Das bedeutet wiederum das ein Manager andere Zahlen bekommt, wenn er vor einer Maschine steht, als ein Techniker, der zum Beispiel wissen muss, wann das nächste Wartungsintervall stattfindet, oder wann eine Maschine ausfallen kann. Den Manager interessiert aber vielleicht eher, wie viel Umsatz mit dem Produkt und dieser Maschine schon gemacht wurde, wie dies in Relation zu den Kosten steht.“

Der Verbrauch von Energie und Hilfsstoffen soll also durch den Einsatz der App von In-Tech Engineering, für den Unternehmer sichtbarer und kontrollierbarer werden. Denn nur mit eindeutigen Messwerten kann ein Unternehmen entsprechend reagieren, energiesparende Maßnahmen einleiten und seinen Produktionsprozess dadurch optimieren.

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