ContiSense und ContiAdapt – die beiden Konzepte von Continental für den Reifen der Zukunft

Continental: Ausblick auf die intelligenten Reifen der Zukunft

Aufmacherbild: (C) Continental

Continental denkt über den Reifen der Zukunft nach und präsentiert dazu zwei neue Konzepte: beim ContiSense steht die permanente Überwachung des Reifenfülldrucks im Vordergrund, beim ContiAdapt die Anpassung der Bodenaufstandsfläche zur Anpassung des Fahrverhaltens – etwa von einem Effizienz-Modus zu einem Regenmodus.

Schon heute entwickelt Continental die Reifen der Zukunft. Continental-lngenieur Kai-Uwe Suppé erklärt zwei spannende Konzepte dafür.

Sehen Sie hier unseren rund dreiminütigen Videobeitrag oder lesen Sie den ausführlichen Artikel darunter.

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Kai-Uwe Suppé erklärt uns zunächst die Idee hinter dem ContiSense: „Dieser Reifen verfügt über eine elektrisch leitfähige Gummimischung sowie einen Sensor zur permanenten Überwachung des Reifenfülldrucks. Bei einem Durchstich, etwa durch einen Nagel, bekommt der Fahrer eine Meldung, dass in naher Zukunft ein Druckverlust zu erwarten ist.“

Beim ContiSense von Continental überwacht eine elektrisch leitfähige Gummimischung die Unversehrtheit der Reifenoberfläche.
Beim ContiSense von Continental überwacht eine elektrisch leitfähige Gummimischung die Unversehrtheit der Reifenoberfläche.

Der ContiAdapt wiederum ist in der Lage, sich auf Wunsch des Fahrers über verschiedene Modi die Größe seiner Bodenaufstandsfläche den Gegebenheiten der Fahrbahn anzupassen. „Dazu ändert der Reifen seinen Fülldruck und parallel auch die Felgenmaulweite. So wird es zum Beispiel möglich, die Bodenaufstandsfläche geringer einzustellen, wenn eine besonders effiziente Fahrweise gewünscht ist. Ist das Fahrzeug hingegen zum Beispiel mit nassem Untergrund konfrontiert, hat der Fahrer die Möglichkeit, vom effizienten Modus in den Regenmodus zu wechseln. Dann wird die Bodenaufstandsfläche vergrößert, um den Reifen der Nässe anzupassen“, so Kai-Uwe Suppé.

Der ContiAdapt passt seine Bodenaufstandsfläche an – zum einen durch Veränderung der Felgenmaulweite, zum anderen durch Regelung des Fülldrucks durch die hier abgebildeten Mini-Kompressoren.
Der ContiAdapt passt seine Bodenaufstandsfläche an – zum einen durch Veränderung der Felgenmaulweite, zum anderen durch Regelung des Fülldrucks durch die hier abgebildeten Mini-Kompressoren.

In beiden Konzepten steckt jede Menge Entwicklungsarbeit

Bei der Entwicklung beider Konzepte gab es viele Herausforderungen zu bewältigen. Beim ContiSense war das etwa die Aufgabe, die unterschiedlichsten Bauteile miteinander zu kombinieren. Dazu noch einmal Kai-Uwe Suppé: „Eine große Herausforderung lag etwa darin, die elektrisch-leitfähige Gummimischung zu entwickeln. Wenn ihre elektrische Leitfähigkeit beispielsweise durch einen Nagel unterbrochen beziehungsweise verändert wird, schließt dies einen anderen Stromkreis, um Signale weiterzusenden. Daraufhin wird dann die Fehlermeldung beziehungsweise Schädigungsmeldung veranlasst.“

Nach Vorstellung von Conti hat der Fahrer künftig die Wahl zwischen mehreren Betriebsarten seiner adaptiven Reifen.
Nach Vorstellung von Conti hat der Fahrer künftig die Wahl zwischen mehreren Betriebsarten seiner adaptiven Reifen.

Beim ContiAdapt war die größte Herausforderung zu gewährleisten, dass der Fülldruck immer korrekt geregelt wird. Dazu setzt Continental Mini-Kompressoren ein, die im Laufstreifen eingebracht sind. Auch die Mechanik der Veränderung der Felgenmaulweite zuverlässig zu gestalten, war eine wichtige Aufgabenstellung für die Ingenieure.

Wann die neuen Reifenkonzepte tatsächlich Anwendung finden werden, hängt auch von anderen Entwicklungen in der Fahrzeugindustrie ab – etwa in Hinblick auf hochautomatisiertes und autonomes Fahren. Gerade bei den Fahrzeugen der Zukunft könnten auch intelligente Reifen zu einer sicheren und komfortablen Fahrweise beitragen.

 

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