Die Themen dieser Folge von 09:59 – das Digitalmagazin: On the road to CeBIT, We Do Digital, Dr. Torsten Mallée, Mitglied des Vorstands der BVL: „Das Internet hat mich enttäuscht"

09:59 – das Digitalmagazin: CeBIT-Bus * WE DO DIGITAL * „Das Internet hat mich enttäuscht“

Nach einer kleinen Winterpause ist Christian Spanik wieder mit dem Digital-Magazin 09:59 zurück. Und auch im neuen Jahr gibt es wieder viel Interessantes zu berichten…

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Die Themen dieser Sendung:

  • Netzfund: CeBIT 2018 auf Tour
  • Wettbewerb „WE DO DIGITAL“
  • Kluger Kopf – Kluger Satz: Dr. Torsten Mallée von BVL und der AEB GmbH über das Internet der Dinge

Netzfund: CeBIT 2018 auf Tour

Mit einer Roadshow nimmt ein Tour-Bus der CeBIT von Februar bis April an wichtigen Digitalveranstaltungen in Deutschland teil.
Mit einer Roadshow nimmt ein Tourbus der CeBIT von Februar bis April an wichtigen Digitalveranstaltungen in Deutschland teil.

Die CeBIT ist im Augenblick als Tourbus unterwegs – unter dem Motto „On the road to CeBIT” fährt der Bus quer durch Deutschland. Los ging’s am 07.02. im hohen Norden, genauer gesagt in Lübeck anlässlich der norddeutschen Messe für Digitalisierung „IT for Business”. Am 20.02. folgt Köln. Dort beteiligt sich das CeBIT-Team beim „Digital Brunch” an der Diskussion um die Digitalisierung von Geschäftsabläufen. Und am selben Abend stoppt der Tourbus dann beim „DigiTalk” in der „digitalen Stadt“ Düsseldorf. Weitere Termine folgen in Karlsruhe, Regensburg, Frankfurt/Main und Berlin. Die CeBIT ist also auf dem Weg. Und nicht vergessen: Nicht im März nach Hannover fahren – diesmal findet sie ja erst im Sommer statt.

Wettbewerb „WE DO DIGITAL“

Infos zur Aktion und die Möglichkeit zur Teilnahme gibt es unter www.wedodigital.de.
Infos zur Aktion und die Möglichkeit zur Teilnahme gibt es unter www.wedodigital.de.

„WE DO DIGITAL“ ist ein Wettbewerb für digitale Startups und digitale Mittelständler. Auf der Website www.wedodigital.de kann man sich genauer informieren. Der Wettbewerb ist jetzt zum zweiten Mal am Start, und Startups sowie kleinere und mittlere Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern können hier ihre Erfolgsgeschichte einreichen.

Dirk Binding, Bereichsleiter Dienstleistungen, Infrastruktur und Regionalpolitik beim DIHK.
Dirk Binding, Bereichsleiter Dienstleistungen, Infrastruktur und Regionalpolitik beim DIHK.

Dirk Binding vom DIHK erklärt dazu: „WE DO DIGITAL” ist eine Initiative der Industrie- und Handelskammer. Gesucht werden digitale Erfolgsgeschichten, die Mut machen, Inspiration sind und Vorbild für andere Unternehmen. Die Preisträger der Kampagne lädt die IHK zur CeBIT Mitte Juni nach Hannover ein. Dort haben sie die Möglichkeit, exklusiv an der „Welcome Night“ teilzunehmen. Am nächsten Tag werden dann die Preisträger und Preisträgerinnen der Kampagne ausgezeichnet. Mitmachen kann man bis zum 14. Mai 2018.

Kluger Kopf – Kluger Satz: Dr. Torsten Mallée von BVL und der AEB GmbH über das Internet der Dinge

Unter diesem Titel gibt es eine neue Serie beim Digital-Magazin 09:59. Der erste kluge Kopf ist Mitglied des Vorstands der BVL (Bundesvereinigung Logistik) und kümmert sich intensiv um das Thema Digitalisierung. Christian Spanik hat Dr. Torsten Mallée, Director International Business Development bei der AEB GmbH, beim Deutschen Logistik Kongress getroffen und ihn gefragt, welche Sorgen er sich zum „Internet der Dinge” macht.

Dr. Torsten Mallée, Mitglied des Vorstands der BVL und Director International Business Development bei der AEB GmbH
Dr. Torsten Mallée, Mitglied des Vorstands der BVL und Director International Business Development bei der AEB GmbH

Seine Antwort: „Vor rund 20 Jahren kam das Internet auf. Wir alle haben gesehen, dass wir alle plötzlich Informationen aus der ganzen Welt erhalten. Und meine große Hoffnung zu dieser Zeit war: Wenn jeder die gleichen und richtigen Informationen bekommt, verhindert dies totalitäre Regime, Falschaussagen. Medienkontrolle und vieles mehr. Leider ist das Gegenteil passiert – wir haben so viele Informationen, dass wir sie gar nicht mehr verarbeiten können. Informationen sind zu einem gewissen Teil absichtlich manipuliert, manchmal unabsichtlich manipuliert und häufig schlicht falsch.”

Die Überlegung von Dr. Torsten Mallée: Heute haben wir ein menschliches Internet, in dem wir Nachrichten lesen und uns unsere Meinung bilden, und in dem andere Menschen andere Nachricht lesen und auf andere Meinungen kommen. Beim künftigen Internet der Dinge werden geschäftliche Entscheidungen und Prozesse auf Basis von Daten gefällt, um sie optimal zu gestalten. „Dabei werden wir immer ein Stück weit auch auf Daten Dritter zugreifen müssen.“ Dabei könnten wir in die gleiche Falle laufen wie beim menschlichen Internet. Ursache dafür sei der Wettbewerb – jeder ist gezwungen, Daten so schnell wie möglich zu veröffentlichen. Dabei hat keine Möglichkeit mehr, sie zu verifizieren. Auch das Pendant von „Fake News“ – sprich: schlicht falsche Daten – könnte es in diesem Szenario geben. Ein Fiasko, wenn man sich vorstellt, dass Maschinen automatisch Entscheidungen treffen und sich dabei gegenseitig beeinflussen – wie es etwa bei automatischen Trading-Algorithmen schon geschehen ist. Seine Forderung ist deshalb, bei der Konzeption des Internet der Dinge zu versuchen, die beim menschlichen Internet gemachten Fehler zu vermeiden.

 

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