Solarstromforschung – Investition in die Zukunft

Aufmacherbild: (C) Smartflower

Klimawandel, Energiewende, erneuerbare Energien – Schlagworte der vergangenen Jahre, die unter anderem durch den Klimagipfel in Paris Ende 2015 wieder so aktuell sind wie kaum jemals zuvor. Dort wurde eine neue Solarbewegung ins Leben gerufen – INSTA (International Agency for Solar Technologies and Applications): 20 Staaten wollen zusammen mit rund 30 reichen Privatunternehmern Milliarden in saubere Energie für Entwicklungsländer investieren. Und das ist nur eines von vielen Forschungs- und Investitionsprojekten, die durch die saubere Produktion von Energie dafür sorgen sollen, dass unser Planet lebenswert bleibt.

Auch in Deutschland wird einiges in die Solarstromforschung investiert. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützen die Forschungsanstrengungen der Photovoltaik-Industrie mit der Förderinitiative „F&E für Photovoltaik“. Über einen Zeitraum von drei Jahren stellen die Ministerien rund 50 Mio. Euro für die Solarstromforschung bereit. Dabei erhalten mehr als zehn Forschungsvorhaben eine finanzielle Unterstützung für ihre bis 2017/2018 laufenden Projekte. Auf www.solarstromforschung.de kann man sich die aktuell geförderten Projekte im Detail ansehen.

Ein aktuelles Video (12 min.) stellt dort auch drei Projekte der Initiative „F&E für Photovoltaik“ vor:

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Beim Projekt PV-Diesel geht es um die Elektrizitätsversorgung fernab von Stromnetzen. Bislang sind hier vor allem Dieselgeneratoren im Einsatz. Die Forscher arbeiten daran, diese weitgehend durch Solarstrom zu ersetzen. Die Forschungsprojekten HELENE und LAURA beleuchten die nächste Generation von Solarzellen, bei der der Wirkungsgrad spürbar erhöht werden soll, sowie neue Modulkonzepte, die dank der hier eingesetzten Technologie „PERC“ (Passivated Emitter Rear Cell) die Stromausbeute erhöhen und die Strom-Produktionskosten weiter senken sollen.

Solarforschung treibt smarte Blüten

Wenn Forscher und Entwickler sich von der Natur etwas abgucken, entstehen manchmal nicht nur clevere Ideen sondern auch schöne Produkte. Wie etwa die sogenannte „Smartflower“ – groß, schwarz, eindrucksvoll. Eine Blume wie aus einem Science-Fiction-Film – oder technisch betrachtet: ein fächerartiger Aufbau aus Solarpaneelen. Die „Smartflower“ ist die, mittlerweile in die Realität umgesetzte, Idee einer österreichischen Firma und will eine Alternative zu herkömmlichen Photovoltaik-Anlagen anbieten.

Sie ist flexibler einsetzbar als eine klassische Anlage auf dem Dach und so mobil, dass im Zweifel sogar dort Strom produziert werden kann, wo man ihn nur temporär braucht. Nach dem Vorbild einer Sonnenblume richten sich die Solarpanels nach dem Sonnenstand aus und folgen diesem, sodass sie immer optimal zur Sonne stehen. Dies soll laut Hersteller eine Effizienzsteigerung von bis zu 40 Prozent gegenüber einem fix installierten Solarpanel ermöglichen. Je nach benötigter Leistung und Betriebsart (parallel zum Stromnetz oder Inselbetrieb) beginnt die Preisliste bei etwa 15.000 Euro.

Die Intelligente Welt hat sich das Konzept Ende September 2015 auf der IAA in Frankfurt näher angeschaut:

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Wie schnell so eine Smartflower vor Ort installiert werden kann, zeigt das folgende Video:

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Jörg Heynkes, ein Wuppertaler Unternehmer, ist einer der ersten  Nutzer in Deutschland. Er deckt bereits einen Teil seines Strombedarfs mit der Smartflower ab. Über seine Erfahrungen berichtet er in diesem Video:

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In diesem Video ist auch in Zeitrafferaufnahmen zu sehen, wie sich die Smartflower entfaltet. Wie auch Jörg Heynkes resümmiert: „An der Energiewende muss sich jeder beteiligen“. Die Smartflower ist eine hervorragende Möglichkeit dafür.

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