livestream von der transport logistic 2017

Die Intelligente Welt sendet live von der transport logistic 2017 in München. Christian Spanik und Martin Goldmann melden sich mit spannenden Themen von der Weltleitmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management.

transport logistic 2017

Wer Fragen stellen oder mitdiskutieren möchte, kann das wie gewohnt direkt unter dem Posting auf der Facebookseite der Intelligenten Welt oder per Twitter @IntelliWelt.

Vor die Kamera gebeten haben wir unter anderem:

  • Dr. Christian Grotemeier, Bundesvereinigung Logistik
  • Frank Bolten, Managing Partner CHAINSTEP
  • Jens-Erik Galdiks, SBB Cargo AG

Die Themen im Detail folgen.

 

Die Intelligente Welt auf der transport logistic 2017

Die Intelligente Welt meldete sich live von der transport logistic in München. Christian Spanik und Martin Goldmann zeigten Züge und Trucks der Zukunft, erklärten warum fast 50% der Logistiker nicht digitalisieren wollen und waren begeistert von den Fähigkeiten einer Greiferdrohne. Mit dabei in der Sendung von der Weltleitmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management: Dr. Christian Grotemeier, Bundesvereinigung Logistik; Frank Bolten, Managing Partner CHAINSTEP und Jens-Erik Galdiks, SBB Cargo AG.

Direkt unter dem Livestream-Fenster, befindet sich eine Gesamtzusammenfassung der Livesendung

Eine Messe mit 2 Gesichtern

Auf die Frage von Christian, ob die transport logistic 2017 in München, eine Messe mit zwei Gesichtern sei, machte Martin klar: ja, hier treffen eigentlich zwei Welten aufeinander. Es gibt eine durch und durch digitalisierte Logistik und es gibt tatsächlich eine Logistik, wo es vielleicht auch gar nicht ohne weiteres möglich ist, jetzt schon voll zu digitalisieren. Das sei ein Spannungsfeld, wovon seiner Meinung nach, die Messe so ein bisschen von lebt und auch für die Besucher auch so richtig interessant macht.

Christians Hallenrundgang

Christian hat sich auf der transport logistic 2017 in München auf den Weg durch einige Hallen gemacht und hatte natürlich sein Smartphone dabei, um das auch entsprechend zu dokumentieren. Was ihm dabei aufgefallen ist und welches Thema im Fokus steht, sieht man hier …

Die Evakuierung am Ost-Eingang der Messe

Anfangs war noch gar nicht klar, ob Christian und Martin  senden können, da es am Morgen hieß: Alle raus hier! Es war sozusagen alles dicht, keiner durfte mehr rein – der Eingangsbereich der Messe-Ost wurde komplett gesperrt und abgeriegelt. Zum Glück war es aber im Endeffekt dann doch nur ein Fehlalarm, so dass es die beiden dann doch noch geschafft haben.

Der Güterzug der Zukunft

Ein Zug war der Redaktion besonders ins Auge gestochen: Der 5L-Demonstratorzug der SBB Cargo AG. 5L ist eine Initiative des technischen Innovationkreises Schienen/Güterverkehr und steht für: Leise, Leicht, Laufstark, Logistikfähig und Life Cycle optimiert. Bei den Hardwarekomponenten wurden im wesentlichen neue Bremsen, neue Drehgestelle und neue Radsitze verbaut. Neben den klassischen Bahnkomponenten spielt auch die automatische Kupplung eine große Rolle. Sie wird als Enabler-Technologie für den automatisierten Bahnbetrieb gesehen. Ebenso Digital-Technologie wurde stark verbaut. Dort geht es um Dinge, die den Kunden betreffen – Verwehung des Wagens, Ankunftsalarm, exakte Ortung, Türsensoren und die Sicherheit des Wagens und des Ladegutes. Aber auch in Sachen Predictive Maintenance und Zuschnitt der Trassen wurde einiges bewegt. Erklärtes Ziel des Projektes ist es zu zeigen, dass der Güterzug noch viel leiser werden kann und was man mit Technologien wie Scheibenbremsen, automatischer Kupplung, Drehgestellen und Digitaltechnologie noch so im Schienenverkehr erreichen kann.

Überraschende Ergebnisse bei einer Umfrage des BVL

Bei der IW-Bühnenshow auf der transport logistic Messe in München, hat Dr. Christian Grotemeier vom Bundesverband für Logistig e.V., ein Chart gezeigt, dass Christian und Martin sehr überrascht hat. Auf dem Chart waren die Ergebnisse einer Umfrage zu sehen, bei der es darum ging, wie viele Unternehmen Digitalisierung in ihrem Geschäftsmodell mit einplanen. Knapp 50 Prozent der Befragten aus der Branche, wollen demnach nicht digitalisieren. Anlass genug hier nochmal beim Stand des Bundesverbands für Logistik e.V. nochmal genauer nachzufragen …

Der Truck der Zukunft – ein paar Hintergründe

Redakteur Martin Goldmann besuchte den Stand von Iveco und durfte ausnahmsweise sogar aus dem Inneren des Z-Truck berichten.Leider reichte es für diese Sendung nicht mehr aus, den Beitrag fertig zu machen. Aber: man kann sich den vollständigen Beitrag in der Toll Collect Sendung „MaB – das Magazin“ angucken.

Für diese Sendung wurden einige Bilder des Zukunfts-Trucks eingefangen und zusammengestellt. Martin erzählte dann ein bisschen etwas über seinen Besuch bei Iveco und den beeindruckenden Z-Truck. Dieser hat schon einiges zu bieten. Zum Beispiel einen Flüssiggas-Antrieb, der ihm eine Reichweite von über 2.200 Kilometer beschert. Und auch die Reifen haben eine Besonderheit: Sie können per Blutooth mit dem Cockpit kommunizieren und zum Beispiel im Stand aufgeblasen und wieder abgelassen werden können. Und auch bei seiner äußeren Erscheinung haben sich die Ingenieure etwas einfallen lassen – dieser Truck hat einen um 30 Prozent verringerten Luftwiderstand.

Das meiste spielt sich aber vor allem im Inneren des Trucks ab:  Dieser Truck bietet nämlich einerseits einen komfortablen Arbeitsplatz für alle Logistiker auf der Straße und andererseits ein angenehmes Ambiente, wo man auch den Feierabend noch schön verbringen kann. Bis jetzt kann man den Truck allerdings noch nicht auf den Autobahnen sehen, da es derzeit noch den Status einer Konzept-Studie hat.

Warum ist Blockchain wichtig für die Logistik?

Ein Thema  das nicht nur auf der transport logistic Messe in München sehr wichtig war, sondern immer wieder auf verschiedenen Veranstaltungen eine große Rolle spielt, ist Blockchain. Die Redaktion hat dazu mit Frank Bolten, Managing Partner bei CHAINSTEP gesprochen. Er stellte klar, Blockchain ist immer dann geeignet, wenn verschiedene Partner an einem Prozess beteiligt sind, die sich nicht unendlich vertrauen. Da werden dann oft Mittelsmänner eingesetzt, die dieses Vertrauen sicherstellen – Banken, Notare oder ähnliches. Über die Blockchain Technologie ist es möglich die Echtheit von Materialien (beispielsweise Medikamente) sicherzustellen.

Von Drohnen und Robotern – ein Besuch bei Fraunhofer

Martin Goldmann hat natürlich auch den Stand vom Fraunhofer Institut besucht. Dort gab es sehr anschauliche Beispiele zum Thema Digitalisierung zu entdecken.  Es gab sogar ein sehr „greifbares“ Beispiel dafür, wie Drohnen Fracht aufnehmen können. Aber nicht nur das – einfach mal hier in den Beitrag reingucken …

Sensoren – ohne sie geht nichts in der Logistik

Die Redaktion hat auch bei Bosch vorbeigeschaut und ist dabei auf sehr spannende Sensorik gestoßen. Der Hersteller hat dabei eine Telematik-Lösung zur Stromversorgung beim Schienenverkehr vorgestellt, mit Batterien, die etwa 6 Jahre halten. Das Gateway nimmt Informationen von Sensoren auf, die am Wagon verteilt sind und sendet sie per GSM Netz regelmäßig an eine Zentrale. Eine wichtige Information beispielsweise die diese Sensoren liefern können, ist die tatsächliche Laufzeit eines Wagons. So kann die Wartung auch besser abgestimmt werden. Eine weitere wichtige Information die sie liefern können, ist über die Stöße bei den Puffern der Wagons. Bezogen auf das Ladegut sicherlich eine effiziente Lösung, wenn es um Schadensersatzforderungen geht. Und natürlich kann man über das GPS Tracking herausfinden, wo sich ein Wagon zur welcher Zeit genau befindet.

Hinweis auf Sendung & Verabschiedung

Christian und Martin haben zum Schluss der laufenden Sendung nochmal auf die Toll Collect Spezial-Sendung „MaB – das Magazin“ verwiesen, wo es unter anderem auch einen Beitrag über Rolf Armbruster gibt. Er war früher beruflich in der Logistik tätig und hat heute als Künstler in der Logistik eine ganz eigene Vision und Botschaft die er in seinen Bildern ausdrückt. Auch der Truck der Zukunft von Iveco wird dann dort im Detail vorgestellt. Mit Dank an das gesamte Team und die Zuseher haben sich Martin und Christian dann verabschiedet.

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