Blick in die nahe Zukunft: Tag der offenen Tür beim BMVI

 

Was passiert eigentlich mit dem Lenkrad wenn ein selbstfahrendes Auto auf einmal selbst das Steuer übernimmt? Schon einmal darüber nachgedacht? Wenn nicht – nicht weiter schlimm, denn es gibt sie ja, die schlauen Köpfe, die sich genau über solche Fragen Gedanken machen . Und darauf natürlich auch Antworten finden. Und die gab es zuhauf beim Tag der offenen Tür des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Einen spannenden Ansatz verfolgen die Forscher aus dem Audi-Konzern, wenn es um das sogenannte „pilotierte

Faszinierend: Konzepte rund um das selbstfahrende Auto
Faszinierend: Konzepte rund um das selbstfahrende Auto

Fahren“ geht. Ihr Ansatz: Der Fahrer muss auch anhand des Fahrgastraumes „spüren“ dass nun das Auto die Kontrolle hat und er muss langsam zurückgeführt werden, wenn das Auto wieder die Kontrolle an ihn übergeben muss. Dazu wird beispielsweise nicht nur das Lenkrad ein- und wieder ausgefahren, sondern auch bestimmte Displays werden ein- und ausgeklappt, der Fahrersitz verstellt sich und die Beleuchtung der Amaturen ändert sich. Das Fahrzeug schätzt dann laufend ab, wann der Fahrer wieder selbst fahren muss und startet rund zwei Minuten davor einen Countdown. So kann sich der Fahrer langsam auf das Verkehrsgeschehen einstellen bevor er wieder die volle Kontrolle hat.

Wer übrigens schon immer einmal ein paar Euro wirklich nebenher verdienen wollte oder sich ganz einfach über herumliegenden Müll oder defekte Straßen bei seiner Stadt und Gemeinde beschweren wollte, der wurde bei „Wer denkt was“ fündig. Das Start-Up hat es in nur zwei Jahren von zwei auf 18 Mitarbeiter gebracht, arbeitet international und bietet erfolgreich Crowdfounding-Plattformen an. Eine, der AppJobber, lässt den User einfache Aufgaben wie das Fotografieren von Straßenschildern oder Baustellen übernehmen. Der Auftraggeber bekommt so für wenige Euro aktuelle Informationen von direkt vor Ort. Manche Jobs bringen sogar 30 Euro und mehr. Allerdings „findet auf die auch ein echter Run statt – gerade hier in Berlin. Wenn ich jetzt einen 30 Euro-Job einstelle dann wette ich dass dieser in den nächsten 30 Minuten erledigt ist“, erzählt Dr. Robert Lokaiczyk, einer der Gründer von „Wer denkt was„. Ähnlich engagiert sind übrigens auch die Bürger beim Mängelmelder, wenn sie darüber ihrer Gemeinde mitteilen wenn etwas im Argen ist. Auch wenn es dafür kein Geld gibt.

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