Die Blockchain gilt als einer der großen Trends bei der Digitalisierung der Logistik. Doch noch hat die Technik mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. Erfolgreichen Beispielen für den Einsatz der Technologie stehen Probleme wie etwa die noch nicht ausreichende Standardisierung oder Vorbehalte bei der Zusammenarbeit innerhalb der Branche gegenüber. In der vorliegenden Folge unserer Serie „Wohin geht es in Digitalien“ nehmen wir deshalb den aktuellen Stand der Digitalisierung in der Logistikbranche speziell auf Basis von Blockchain-Lösungen unter die Lupe.
Sie scheinen wie füreinander gemacht: die Blockchain und die Logistik. Wir erinnern uns: eine Blockchain ist eine Datenbank, die gegen nachträgliche Manipulation abgesichert ist. Oder wie es Michael Henke vom Fraunhofer IML etwas komplizierter ausdrückt: „Eine Blockchain ist eine gemeinsam genutzte, vertrauenswürdige, validierte Transaktionsaufzeichnung, die von jedem Netzwerkmitglied eingesehen, aber von niemandem beeinflusst werden kann – eine verschlüsselte, geschützte, manipulationssichere, dezentralisierte Datenbank und damit der perfekte Speicherort für Werte, Identitäten, Übereinkünfte, Eigentumsrechte oder auch Berechtigungsnachweise.“
Der Einsatz Künstlicher Intelligenz ist einer der vielversprechendsten Ansätze für die Digitalisierung der Logistik-Branche. Allerdings betrachten manche Branchenangehörige dieses Werkzeug dennoch mit Skepsis. Auch wenn es bereits eine ganze Reihe von erfolgreichen Einsatzbeispielen gibt.
Es ist schon lange bekannt, und auch wir haben diese Tatsache bereits in früheren Beiträgen unterstrichen: Die Logistik ist eine der Branchen, die von der Digitalisierung am meisten profitieren kann. Eine der Säulen hierbei ist Künstliche Intelligenz.
Universitäten würde man noch am meisten zutrauen, für die Digitalisierung im Bildungswesen gerüstet zu sein. Das dem nicht unbedingt so ist, und dass auch manche Hochschulen einen immensen Aufholbedarf haben, zeigt die vorliegende Folge unserer Serie „Wohin geht es in Digitalien“. Sie beleuchtet den Stand der Digitalisierung speziell in der Hochschulwelt und in der Erwachsenenbildung.
Man sollte eigentlich denken, dass die Universitäten relativ gut auf die von Corona forcierte Digitalisierung im Bildungswesen vorbereitet waren. Im Prinzip trifft das auch zu. So gehören Hochschulen zumindest in Sachen technischer Ausstattung zu den privilegierten Lehranstalten. Und ihre Klientel, die Studenten, sind in der Regel auch überdurchschnittlich fit in der Anwendung der Technik. Manchmal zu fit. Denn die eine oder andere Online-Klausur ist in der Corona-Zeit exorbitant gut ausgefallen. Eben weil die Lernenden die Technik zu ihrem Vorteil zu nutzen wussten. An manchen Unis gibt es deshalb gleich nur noch Open-Book-Prüfungen, bei denen alle Hilfsmittel erlaubt sind. Über die Aussagekraft solcher Klausuren wird bereits heftig diskutiert, auch unter den Lernenden selbst. Die Generation Corona gerät so in einen Schummel-Generalverdacht.