1983 begann ich gemeinsam mit meinem damaligen Schulfreund Christian Spanik, unsere ersten Fachbücher und -artikel über Heimcomputer & Co. zu schreiben. Wer hätte damals gedacht, wie sehr diese Technik unser aller Leben umwälzen würde, und dass wir 25 Jahre später alle einen Hochleistungcomputer in unserer Tasche tragen würden? Seither begleite ich diese Entwicklung als Fachjournalist und bin nach wie vor fasziniert von der digitalen Revolution und ihren Auswirkungen.
Wenn über Anwendungen für das künftige 5G-Mobilfunknetz gesprochen wird, das nach Einschätzung von Branchenkennern etwa 2020 den Betrieb aufnehmen soll, steht die Automobilindustrie ganz weit oben auf der Liste. Anlässlich des Bühnenmagazins der Intelligenten Welt auf der Fachmesse ConCarExpo 2016 sprachen wir mit Dr. Osvaldo Gonsa, Director Mobile Communications ITS von der Continental AG: Wie sieht ein namhafter Automobilzulieferer die aktuelle Entwicklung in Richtung 5G, wo gibt es noch offene Fragen – und nicht zuletzt: gibt es schon Ideen für Geschäftsmodelle, die den Aufbau der neuen Netze finanzieren können?
Von IT-Sicherheit bis zur künstlichen Intelligenz, von intelligenten Umgebungen bis 5G – Fortschritt in der IT-Branche (und ebenso praktisch allen anderen Branchen) basiert auf intensiver Forschungsarbeit. Sie findet weltweit statt – an amerikanischen Elite-Universitäten ebenso wie in Asien und Indien. Aber auch Deutschland spielt im weltweiten Forschungsgeschehen eine entscheidende Rolle.
Wenn über die nächste Mobilfunkgeneration diskutiert wird, ist oft die Rede davon, dass 5G auch ganz neue Geschäftsmodelle erfordert. Vernetzte Fahrzeuge, das Internet der Dinge und viele weitere Anwendungen müssten über ihre Wertschöpfung dazu beitragen, die hohen Investitionskosten für das zukünftige Mobilfunknetz zu finanzieren. Im Rahmen des Bühnenmagazins der Intelligenten Welt auf der ConCar Expo 2016 sprachen wir mit Jürgen Daunis, Sales Director bei Ericsson, darüber, wie solche Geschäftsmodelle aussehen könnten.